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Was ist Leasing?

Der Begriff Leasing stammt aus dem Englischen und bedeutet Miete, nämlich die Überlassung bestimmter Gegenstände auf Zeit gegen Entgelt. Häufigster Anwendungsfall des Leasing ist das heute weit verbreitete Kraftfahrzeug-Leasing. Das Leasen von Investitionsgütern aller Art hat oft steuerliche Vorteile, verschafft dem Leasing-Nehmer aber vor allem Liquiditätsvorteile, da er den Kaufpreis nicht aufbringen muss.

 

  • Miete bedeutet die Gebrauchsüberlassung auf Zeit gegen Entgelt - Leasing hingegen umfasst neben diesen Elementen der Miete auch Komponenten der Finanzierung. So ist der Erwerb des Leasing-Gegenstandes nach Ablauf der Grund-Leasing-Zeit je nach Vertragsart möglich.
  • Bei der Miete trifft der Vermieter die Investitionsentscheidung und bemüht sich anschließend um einen Mieter - beim Leasing hingegen entscheiden Sie, wie genau das gewünschte Leasing-Objekt aussieht und welche Bedürfnisse es erfüllen soll.
  • Bei der Miete wird das Investitionsobjekt vom Mieter in einwandfreiem Zustand übernommen. Der Vermieter trägt die Kosten für Reparaturen, Instandhaltung und Wartung. Beim Leasing hingegen obliegen Wartung, Reparaturen und Versicherung dem Mieter.

Im Gegensatz zum Mietvertrag beinhaltet Leasing:

 

  • Die Vorfinanzierung der Investition durch die Leasing-Gesellschaft
  • Geleaste Investitionen werden nicht in Ihrer Bilanz aktiviert
  • Die Beschaffung des Leasing-Objektes auf Kosten der Leasing-Gesellschaft
  • Die Auswahl des Investitionsgutes durch den Leasing-Nehmer
  • Die Auswahl des Lieferanten durch den Leasing-Nehmer
  • Die Übergabe des Leasing-Objektes direkt an den Leasing-Nehmer

 

Leasing ist auch eine Alternative zum Kauf. "Der Reichtum liegt nicht im Eigentum, sondern im Gebrauch der Dinge!", wusste schon Aristoteles. Gerade bei einem Wirtschaftsgut steht in der Regel der Gebrauch im Vordergrund und nicht der Eigentumsgedanke. Gegenüber dem Kauf entfallen beim Leasing der hohe Kapitalaufwand und die Schwierigkeiten einer späteren Weiterveräußerung.